Impulsprojekte

 
 


(Vorhabenplanung zu Beginn des Forschungsfeldes)

Impulsgebende Ansatzpunkte der zukünftigen Entwicklung des Stadtteils sind einerseits das Wohnhochhaus am Pinassenweg und andererseits die Neuordnung und Aufwertung des Wohnungsbestandes im Projektgebiet insgesamt. Besonderes Augenmerk liegt in Bezug auf die Neuordnung und Aufwertung des Wohnungsbestandes auf dem vierzehngeschossigen Wohngebäude an der Karavellenstraße. Ein interessanter Aspekt für die Arbeit am Pilotprojekt ist, dass zwei vollkommen gegensätzliche Handlungsansätze verfolgt werden: Einerseits der Abriss eines Gebäudes mit anschließender Neuverwertung des Grundstücks und andererseits die Verbesserung der Wohnqualität bestehender Gebäude.

 


Impulsprojekt Rückbau am Beispiel Pinassenweg

Das Hochhaus mit seinen 171 Wohnungen galt als sozialer Brennpunkt von gesamtstädtischer Dimension. Es bestand erheblicher Modernisierungsbedarf bei gleichzeitig hohem Wohnungsleerstand. Die Grundstücks-Gesellschaft "Trave" als Eigentümerin und die Stadt Lübeck entschieden sich für den Abriss des Gebäudes, der Anfang 2005 gestartet wurde. Weitere konzeptionelle Überlegungen betreffen die Neuentwicklung der Grundstücksfläche.

Blick auf den Pinassenweg
 


Impulsprojekt Neuordnung und Aufwertung des Wohnungsbestandes im Projektgebiet

Ein wesentlicher Bestandteil dieses Impulsprojektes ist der zukünftige Umgang mit dem vierzehngeschossigen Hochhaus an der Karavellenstraße (420 WE). Eine immobilienwirtschaftliche Analyse wird klären, ob eine zukünftige nachhaltige Bewirtschaftung möglich ist oder auch hier ein Rückbau bzw. Abriss angezeigt ist.

Ein weiterer Bestandteil dieses Impulsprojektes ist die Attraktivitätssteigerung des neben dem Hochhaus Karavellenstraße gelegenen Einkaufszentrums Buntekuh zur Sicherung der wohnortnahen Versorgung für das Projektgebiet.

Karavellenstraße mit Einkaufszentrum